Tischtennis Abteilung HSV

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Vereinsfahrt
zur EM in
Stuttgart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuletzt Aktualisiert am

07.08.2011

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Mannschaftstour nach Stuttgart zur Tischtennis-Europameisterschaft.

Am 11.09.2009 war es endlich soweit. Nach über einem Jahr Warten sind wir mit insgesamt 12 Leuten von den zuerst geplanten 16 nach Stuttgart gefahren.

Fast wäre es zu einer Katastrophe gekommen, wenn nicht die Frau unseres Abteilungsleiters noch rechtzeitig unterwegs nach Stuttgart gefragt hätte, ob er die Eintrittskarten eingepackt hat.

Mit der kleinen Verspätung sind wir dann am Freitag in Stuttgart angekommen.

Nach einem leckeren aber nicht ganz so reichlichen Essen haben wir versucht, den Flüssigkeitsmangel, den manche auf der Fahrt erlitten haben, wieder auszugleichen. Das hat für einige doch sehr lange gedauert.  Bis spät in die Nacht hatte der Durst angehalten.

Am nächsten Morgen ging es erst einmal an das Frühstücksbuffet. Da gab es nichts zu meckern.

Nach einem Blick aus dem Fenster war klar, was wir als Nächstes unternehmen würden. Bei herrlichem Sonnenschein machten wir uns auf, die Umgebung zu Fuß zu erkunden. Direkt vor unserer Unterkunft war ein wunderschöner Park, der dazu einlud, die so viel aufgenommene Flüssigkeit vom Vorabend wieder auszuschwitzen.

Leider haben uns 30 Sekunden gefehlt und wir hätten eine kleine Bootstour auf dem Neckar  gemacht. Leicht enttäuscht überlegten wir uns, was wir jetzt unternehmen sollten.

Nach kurzem Überlegen haben wir uns aufgeteilt. Eine Gruppe hat den größten Zoo Europas besucht, die andere ist mit der Bahn nach Stuttgart reingefahren und hat die Innenstadt erkundet.

Um 18:00 Uhr hatten wir einen Tisch in der City vorbestellt, wo wir uns alle dann wieder getroffen haben. Das Ambiente des Biergartens war ganz hervorragend. Und für uns neu war ein Serviceangebot, das einige von uns sehr genossen haben. Als es merklich kühler wurde, kam der Kellner mit warmen Decken  und verteilte diese an die frierenden Gäste.

Nach diesem Essen ging es zurück zur unserer Pension. Da unsere Pension an Samstagen das Restaurant geschlossen hatte, machten wir uns auf den Weg, noch eine Einkehr für ein Bier zu finden. Die Suche dauerte nicht sehr lange, denn genau gegenüber brannte noch Licht. Was wir da gesehen haben, war einfach Klasse. Ein ganz kleines Restaurant mit einem Biergarten, der so groß war wie eine Terrasse. Die Gemütlichkeit war so einladend, dass wir direkt Kontakt mit anderen Gästen bekamen. Da diese Gäste aus Stuttgart kamen, haben wir viel über die Gegend erfahren dürfen. Nach diesem Erlebnis ging es dann zurück zur Unterkunft, weil am nächsten Tag der Höhepunkt der Reise auf uns wartete.

Mit bisschen Verspätung, weil die Angestellten verschlafen hatten, ging es dann ans Frühstücken.

Nach dem Auschecken war es endlich soweit, wir machten uns auf den Weg zu der „Porsche Arena“ und zur Hans-Martin-Schleyer-Halle“. Als wir uns dort getroffen hatten, ging es zu den Plätzen. Unser Abteilungsleiter hatte die besten Plätze, die man als Zuschauer bekommen konnte, im Vorfeld besorgt. Die Spieler der Deutschen Nationalmannschaft waren zum Teil nur einen Handschlag von uns entfernt. Noch nie haben wir die Profis so hautnah erleben dürfen. Taktische Gespräche, die während des Spiels geführt wurden, konnte man verfolgen. Auch sehr interessant waren die Bemerkungen, die die Funktionäre, die neben uns gesessen hatten, über die Organisation machten.

Nach der Eröffnungsfeier, die der Minister von Baden Württemberg, Herr Oettinger, mit einer Rede begann, wurden die Länder vorgestellt, die an dieser EM teilnahmen.

Danach ging es auch schon los.

Im ersten Gruppenspiel trafen Deutschland mit der Aufstellung Timo Boll, Christian Süß und Dimitrij Ovtcharov und Frankreich aufeinander.  Viele Spiele waren eher unspektakulär und so ging das Spiel 4:1 für Deutschland aus. Auf den Nebentischen ging es aber dafür umso interessanter ab.

Nach diesem Spiel ging es ins Vogue, wo viele Firmen an Ständen ihre Produkte zum Verkauf anboten. Wir waren alle sehr überrascht, für wie wenig Geld dort TT Produkte verkauft wurden. Somit haben wir uns mit Trainingsanzügen, Trikots usw. für die nächsten Jahre eingedeckt.

Zurück ging es in die Halle, wo die deutschen Frauen ihr erstes Spiel gegen die Niederlande absolvierten. Die Aufstellung der Deutschen war an diesem Tag an Eins Wu Jiaduo an Zwei Kristin Silbereisen und an Drei die erst 15 Jahre alte Petrissa Solja. Wir sahen ein sehr spannendes Spiel, das leider mit 2:3 verloren ging.

Da das Spiel der Damen am längsten gedauert hatte, ging es direkt nach dem Spiel  mit den Herren weiter. Leider trat Dänemark nur mit einer B-Mannschaft an. Bald war klar, dass dieses Spiel sehr schnell zu Ende gehen würde. Was uns auch nicht ganz ungelegen kam, weil wir ja noch den langen Weg nach Hause bewältigen  mussten. Ein paar wunderschöne Ballwechsel haben wir aber dennoch gesehen.

Mit den letzten Eindrücken der EM ging es dann zurück nach Hause.

Alle Beteiligten waren von diesem Wochenende sehr begeistert und die Planung für die nächste Tour wird nicht lange auf sich warten lassen.

Markus Anhalt

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